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<pre>Nach einer schon ziemlich langen Durststrecke habe ich mich am 10. Bundesliga-Spieltag nun selbst bei der Risiko-Kombination zum recht deutlichen Anziehen der Handbremse entschieden.  <p> Den letzten Auswärtssieg der Hertha in Hannover gab es vor etwas mehr als drei Jahren beim 3:1-Erfolg am 6. November 2015.  <p>  Der FC war beim 0:1 in Dortmund die eigentlich stärkere Mannschaft, an Torchancen mangelte es nicht. Die Wölfe hingegen gewannen mit 2:0 gegen Heidenheim, ein solider, aber keinesfalls glanzvoller Auftritt. <p> Während den meisten Bundesligisten die jüngste Verschnaufpause nicht ungelegen kam, hätte sich der BVB die spielfreie Woche wahrscheinlich gern erspart; immerhin befanden sich die Dortmunder vor dem nun anstehenden Gastspiel in Hamburg gerade richtig schön im Tritt. <p>  Vielmehr fehlen überall ein paar Prozentpunkte: Beispielsweise ist die Chancenverwertung der Oberbayern nicht mehr ganz so effizient als sie noch in der vergangenen Spielzeit war; auch die Konzentration in der Abwehrarbeit ließ in den vergangenen Wochen des Ã–fteren zu wünschen übrig.  </pre>


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<pre>Das sollte sich die TSG am Samstag gegen Dortmund nicht erlauben, ansonsten könnte es für die Kraichgauer die nächste Schlappe in der Bundesliga setzen.  <p> Die Aussicht auf eine Top-6-Platzierung ist natürlich insbesondere für den Dino eine echte Sensation; nachdem der HSV in den vergangenen Jahren nur noch negative Schlagzeilen schrieb, machte Bruno Labbadia den praktisch schon gesunkenen Kahn in erstaunlichem Tempo wieder flott.  <p>  Schmerzlich war der Freitagabend aber auch für die siegreichen Gastgeber, die sich mit ihrem Auftritt selbst vor Augen führten, dass die verbockte Saison nicht zwangsläufig in einem Fiasko hätte enden müssen — die zuvor gezeigten „Leistungen“ muten nun im Nachhinein noch einmal etwas surrealer an. <p> Gleichwohl bleibt aber festzuhalten, dass sich das Team mit seinen 18 Zählern noch immer weit oberhalb des ursprünglich abgesteckten Erwartungshorizontes befindet: Mit einem Sieg am Freitagabend würde bereits in der 1Runde die psychologisch wichtige 20-Punkte-Marke geknackt. <p>  So wiesen beim jüngsten Sieg in Augsburg zwar fast über die gesamte Spielzeit die bayrischen Schwaben die größeren Spielanteile auf; weil jedoch in beiden Halbzeiten jeweils gleich der erste Schuss in den gegnerischen Kasten fand, hatten die 1899er nichtsdestotrotz das bessere Ende für sich.  </pre> 


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<pre> – AndrÃ© Hahn vermag dem fast unabwendbaren Abstieg noch immer nicht mutig ins Auge zu sehen.  <p> Damals — zuvor war Borussia in der Relegation soeben dem Abstieg entronnen — gab es ein überraschendes 1:0 beim FC Bayern, danach ein 1:1 gegen den VfB Stuttgart und schließlich ein 4:1 daheim gegen den VfL Wolfsburg.  <p>  Wenngleich die Bilanz aus den direkten Duellen genau das eigentlich erwarten lässt. Drei der vergangenen fünf Aufeinandertreffen endeten nämlich mit einem Sieg Hannovers, wobei in den beiden übrigen Partien brüderlich geteilt wurde. Ferner haben die Frankfurter in der laufenden Meisterschaft erst einen Auswärtserfolg zu verbuchen. <p>  Schon etwas riskanter mutet da die These an, dass es im Topspiel zwischen Frankfurt und Bayern auf beiden Seiten zu mindestens einem Treffer kommt. <p>  Aus den bisherigen beiden Rückrunden-Partien hat die Elf von Pal Dardai vier Punkte holen können und ist damit so gut in die Gänge gekommen, wie noch nie seit der Bundesliga-Rückkehr 2012/13.  </pre>


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<pre> Gegen die von ihrer überraschenden Dominanz beflügelten Augsburger begannen sich die Gäste früh in ihr unabwendbares Schicksal zu fügen. Selbst, als es zu Beginn der zweiten Halbzeit praktisch nichts mehr zu verlieren gab, machten sich die Rautenträger winzig klein.  <p> "Wir waren über 90 Minuten hochkonzentriert. Jetzt wollen wir auch in Berlin so ins Rollen kommen!" – @KeVolland#B04SCF#BSCB04 pic.twitter.com/5u9v5JTb4O   <p> Dass es im Audi-Sportpark mittlerweile flutscht, kommt jedoch schon allein deshalb ein wenig überraschend, weil sich an der Spielweise der Mannschaft eigentlich gar nichts geändert hat; nach wie vor scheint sich der FCI fast ausschließlich über seine Defensive zu definieren. <p>  Die zunächst beim BVB drohende Niederlage hätte hingegen schon ein wenig auf die gute Stimmung gedrückt: Unmittelbar nach dem 2:0-Coup gegen die Bayern blieben die Charlottenburger immerhin gleich zwei Mal hinter ihren Möglichkeiten zurück.  <p> Nachdem der BVB in den vergangenen Wochen extrem schwankende Leistungen zeigte, scheinen mir die Westfalen an diesem Spieltag vor allem für eine riskante Wette geeignet zu sein.  </pre>


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<pre> Die magische 40-Punkte-Marke ist erreicht – diese Punktzahl reichte in der Bundesliga-Historie am Saisonende bisher immer mindestens für Platz 15!  <p> Dabei hinterließ auch die Mannschaft von Pal Dardai oftmals den Eindruck, gar nicht so richtig heiß auf den internationalen Wettbewerb zu sein: Dass vier der letzten fünf Auftritte daneben gingen, lässt den fortwährenden Aufenthalt im obersten Tabellendrittel allmählich als eine Farce erscheinen.  <p>  Mein zweiter Tipp auf dem Wettschein befasst sich einmal mehr mit TSG Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt. Aufbauend auf der Erkenntnis in den Favoriten-Tipps, dass Frankfurt nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten sollte, kombinieren wir diesen Ansatz mit Risiko mit Über 3,5 Toren. <p>  In erster Linie dürfte allerdings das zumeist überschaubare Niveau der Gäste für einen weiteren Heim-Dreier der Blau-Weißen sprechen. Selbst der so ambitioniert gestartete Jonker musste längst erfahren, dass der VfL in aller Regel viel zu schnell an seine obere Leistungsgrenze stößt.  <p> Mit dem Aufeinandertreffen zwischen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach kommt es zum Top-Spiel des Spieltages — denn schließlich duellieren sich die beiden ex aequo Viertplatzierten der Tabelle.  </pre>


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